DMSO Dimethylsulfoxid Heilwirkung

DMSO (Dimethylsulfoxid)

ist ein Stoff, der sehr viele nützliche Eigenschaften besitzt. Aufgrund der regenerierenden, aufbauenden, stärkenden, versorgenden Eigenschaften nenne ich es nun auch „flüssige Liebe“.

Es wird aus Baumrinde hergestellt.

Ich habe diese hier aus Erfahrungen und Informationssammlung zusammengestellt:

dmso-praktische-anwendung-des-natuerlichen-heilmittels

Erfahrungen zu DMSO – Dimethylsulfoxid

Eine Zusammenstellung aus Erfahrungen und Berichten.
Hier nun die wichtigsten Eigenschaften von DMSO in kurzform: Es ist
* entzündungshemmend,
* abschwellend,
* gefäßerweiternd und
* effektiv bei der Bindung giftiger Radikale.
DMSO dient als Trägersubstanz für auf der Haut angewendeten Arzneimitteln wie Salben, Gelen und Tinkturen. Zum Einschleusen von Wirkstoffen wie z.B. Natriumbicarbonat/Procain, Vitamin B12, Ascorbat ist es damit ebenfalls sehr geeignet. DMSO ist also ein Penetrationsverstärker. In DMSO gelöste Substanzen werden schnell und leicht vom Organismus auch durch die Haut aufgenommen. Das gilt aber leider auch für Kontaktgifte. Alles, was auf der Haut vorhanden ist, dringt mit DMSO ebenfalls mit ein. Daher soll es immer nur bei sauberer Haut verwendet werden. Am Besten wäscht man die Stellen zuvor mit einer MMS-Lösung, läßt diese einen Moment einziehen und reibt sie dann mit einem, von Reinigungsmitteln befreiten, neutralen Tuch ab. Dann kann DMSO aufgesprüht oder aufgepinselt werden.
DMSO neutralisiert zellschädigende freie Radikalen:
Es bildet mit ihnen chemische Verbindungen, die über die Nieren ausgeschieden werden.
Es erhöht die Durchlässigkeit der Zellmembranen und erleichtert so den Zellen, sich von Giftstoffen selbst zu befreien. Selbst allergische Reaktionen mildert DMSO – das Immunsystem wird entlastet.
Positive Wirkungen wurden auf folgende Krankheitsbilder beobachtet:
Arthritis und rheumatoider Arthritis,
Arthrose,
ADHS,
Akne,
Allergien,
altersbedingte Makuladegeneration,
Angina Pectoris,
Augenerkrankungen,
Bandscheibenprobleme,
Burnout,
Colitis ulcerosa,
Entzündungs- und Schmerzzuständen,
Exzeme (allergische),
Gewebeverkalkung,
Gürtelrose,
Herpes,
interstitieller Cystitis,
Krebs,
Kontaktdermatitis,
Lepra,
Multipler Sklerose,
Nasennebenhöhleninfektionen,
Sarkoidose,
Schleimbeutelentzündung
Sklerodermie,
Thyroiditis,
Verbrennungen
und vielen weiteren.
Das kann man auch nachvollziehen, wenn man sieht, was DMSO alles so bewirken kann.
So werden die pharmakologischen Eigenschaften von DMSO wie folgt beschrieben:
– Durchdringen biologischer Membranen
– Transport anderer Moleküle durch diese Membranen,
– Entzündungshemmung,
– gerinnungshemmend
– moduliert die Blutfette
– vorübergehendes Blockieren schmerzleitender Nerven,
– Wachstumshemmung für Bakterien,
– entwässernde Wirkung (diuretisch),
– Verstärkung der Wirkung bestimmter Medikamente,
    (diese können dann ggf. geringer dosiert oder abgesetzt werden)
– Förderung der Resistenz gegen Infektionen,
– Fördert die Konzentration und wirkt beruhigend
– Blutgefäßerweiterung,
– Muskelentspannung, Lockerung
– Stärkung der Zellfunktion,
– Hemmung der Verklumpung von Blutplättchen,
– schützende Eigenschaften für biologische Gewebe bei Bestrahlung oder Frost
– Gewebeschutz bei Durchblutungsstörungen.
– antioxidative Eigenschaften
– wirkt als Radikalfänger im Entzündungsherd.
Der entzündungshemmende Effekt wirkt durch äußerlich aufgetragenes DMSO auch auf Gelenke.
Auch bei Kontaktdermatitis, allergischen Ekzemen und Gewebeverkalkung wirkt DMSO.
Außerdem hat es folgende Effekte:
– Wachstumshemmung gegenüber Bakterien, Pilzen und Viren,
– Beseitigen von Schmerzzuständen,
– Wirkung gegen Blutarmut
– Anregung des Immunsystems und
– die Förderung der Wundheilung.
Bei Anwendung einer 80%-igen Konzentration werden einige Viren inaktiviert:
RNA-Viren: Influenza A, Influenza A2, Newcastle disease virus, Semliki Forest virus. Mit dem neuen DMSO 100% (innerlich) ist also noch mehr drin. DMSO kann die Resistenz der Bakterien gegen Antibiotika für den Menschen positiv beeinflussen.
Es scheint selbst vor Röntgenstrahlen zu schützen.
Sehr gute Erfolge wurden bei der Behandlung von Narbengewebe erzielt. Es bildet sich zurück,
auch in der Tiefe. Schwellungen klingen merklich ab. Die schmerzstillende Wirkung von DMSO
tritt unmittelbar ein, zumindest bei akuten Schmerzen.
Weiterhin auch bei Schleimbeutelentzündung im Schultergelenk mit heftigen Schmerzen. Nach dem Einreiben der Schultern tritt oft bereits nach 20 Minuten starke Besserung oder Schmerzfreiheit ein.
Sogar pathologische Kalkablagerung im Schultergelenk sollen mit DMSO aufgelöst werden
können.
DMSO ist sieben Mal sicherer als Aspirin: die einzigen, bislang beobachteten „Nebenwirkungen
sind ein knoblauchartiger, bzw. schwer definierbarer Geruch und manchmal zeitweilige
Hautreizungen. Bei Hautreizungen (auch stärkerem Jucken) verdünne ich die Lösung mit Wasser,
bis diese verschwinden. Manche empfinden den Geruch in Richtung Meeresalge, Austern oder Krabben. Bei DMSO 100% ist der Geruch und Hautreizungen wesentlich geringer. Ich trage dies sogar teilweise unverdünnt bei mir auf. Zunächst teste ich es an einer kleinen Hautstelle, bevor ich es großflächig benutze.
Über die Haut (perkutan) verabreicht, ist die höchste Konzentration im Blutserum nach vier bis acht Stunden erreicht. Oral gewöhnlich nach vier Stunden. Nach 120 Stunden ist DMSO nicht mehr im Körper nachweisbar.
ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN
DMSO kann wie folgt verwendet werden:
* äußerlich aufgetragen, (aufpinseln, auftropfen oder besprayen)
* orale Einnahme
* Spritzen, Infusionen
Für die Abmessung von Tropfen benutze ich eine Pipette. Für ml eine Spritze (ohne Kanüle).
Kräftiges Einreiben oder gar massieren ist aufgrund der möglichen Hautirritation nicht zu empfehlen. Also immer nur besprühen oder mit dem Pinsel oder Finger sanft benetzen.
Zum Dosieren und Auftragen am besten eine Spritze (ohne Kanüle) oder einen Sprayer benutzen. Metallöffel kann man zwar nehmen, aber aus einigen können sich Stoffe lösen. Bei Plastiklöffeln sind auch nicht alle Plastiksorten geeignet.
DMSO ist ein Lösemittel. Daher bin ich vorsichtig bei Spritzern. Sie können PET aufweichen und Flecke auf Kunststoffen und Metallflächen hervorrufen. Daher am Besten sprühen.
Meine DOSIERUNGEN
1. Verträglichkeitsprüfung:
Vor der Verwendung trage ich einen Tropfen auf die Haut auf und warte 20 Minuten. Ist alles in Ordnung, kann ich es verwenden. Innerlich nehme ich 4 Tropfen (ca. 0,18 ml.) und warte ebenfalls 20 Minuten.
Äußerlich:
Ich trage es äußerlich satt und großflächig auf, reibe es aber nicht. Punktuelle Einreibungen breiten sich ohnehin aus. Oberhalb der Gürtellinie verwende ich zunächst eine Verdünnung von 50 – 70 %. Unterhalb vertrage ich auch 100 %. Wenn es juckt oder sich eine Rötung ergibt, verdünne ich es mit reinem Wasser. Mit einem Sprayer mit einer 70 oder 100 %igen DMSO Lösung kann ich ebenfalls sehr gut die Hautflächen benetzen. Hier kann ich sogar (mit etwas Beweglichkeit) meinen Rücken selbst einsprühen. In allen Fällen besprühe oder benetze ich vorhandene, auch alte Narben, den sie können sowohl energetisch, als auch strukturell Störungen mit verursachen. Dazu gehören auch „Impfnarben“, also die Einstichstellen, die oft noch sichtbar sind. DMSO ist auch äußerlich ein „Anti-Aging“ mittel. Man kann es so verwenden und braucht keine Salbe kaufen oder mischen.
Orale Einnahme:
Ein Tropfen DMSO 100% aus einer Pipette hat ca. 0,05 gramm.
Variante 1:
Ich nehme DMSO, gemischt in Saft zu mir.
1.) Ich beginne mit (ca. 0,3 ml. = 6-7 Tropfen aus einer Pipette) einmal täglich und steigere dann auf 3 Mal täglich.
2.) Schließlich steigere ich auf 3 mal täglich 22 Tropfen (1,0 ml.) Wenn es der Erfolg zuläßt, lege ich am Wochenende jeweils eine Pause ein.

 

3. Die grundsätzliche Menge ist 0,1 gramm pro KG Körpergewicht. Aber die Versuche an Häftlingen hatten gezeigt, dass man durchaus nach und nach auf 1 g pro KG Körpergewicht gehen kann.
Variante 2:
– Verstärkung von MMS oder CDH3000 –
Eine weitere Variante ist die Einnahme analog, wie MMS. Dazu verwende ich DMSO in der doppelten Tropfenzahl wie aktiviertes MMS.
Bei einer Tagesmenge von 24 Tropfen aktivierten MMS also insgesamt 48 Tropfen DMSO 100%.
Da ich  das MMS 8 mal täglich einnehme, ergibt sich bei jeder Einnahme von MMS (3 aktivierte Tropfen in Wasser und/oder Saft) oder 3 ml. CDH, eine Menge von 6 Tropfen DMSO 100% pro Einnahme. DMSO mische ich immer erst kurz vor der EInnahme in die feritge Mischung MMS.
Übrigens: Viele Anwender berichten, daß der Geschmack von MMS/CDH3000 angenehmer ist, wenn man DMSO hinzufügt.

Variante 3:

Zähneputzen mit MMS und DMSO: Zu den 15 aktivierten Tropfen MMS mit Wasser nehme ich nach dem ersten Putzen, 15 Tropfen DMSO 100% in das verbleibende Putzwasser. Da habe ich gleich alle Effekte. Die Lösung, die ich mehrmals beim Zähneputzen im Mund erneuere, bis das Glas leer ist, behalte ich bei der letzten Portion  mindestens 2-3 Minuten in dem Mund. Ich kann sie dann herunterschlucken oder ausspucken und dann mit reinem Wasser ausspülen.
Variante 4:
Ich tropfe 3-5 Tropfen pur in den Mund und speichle es 2-3 Minuten. Meist wird der Kopf kurz danach sehr klar.
Bei wackeligen Zähnen aufgrund von Zahnfleischproblemen kann ich des direkt auch pur auf das betroffene Zahnfleisch mit dem Finger streichen. Bei der Verwendung von DMSO 100% merke ich meist sofort einen Effekt, da es über die Mundschleimhaut in das Blut geht. Der Darm zeigt an, daß er sich entspannt und die Stühle entgiften danach.
Variante 5:
Die „Durchflutung“: Bei starken Problemen trinke ich eine Gesamtmenge von 1 gramm pro KG Körpergewicht gemischt in reinem Wasser oder Saft. Wiege ich 77 kg sind es 70 gramm, die ich täglich verteilt auf mehrere Einnahmen maximal nehmen kann. Jim Humble nannte diese Variante bei einem akuten Schlaganfall als Sofortmaßnahme. Dies sollte jedoch die Ausnahme sein. Denn bei dieser Menge kommt so viel in Bewegung, dass es auch unangenehm werden kann.
Ansonsten würde ich mich an diese Menge langsam mit täglich 4 ml Erhöhung heransteigern.
Also am ersten Tag 4m l, am nächsten Tag 8 ml und so weiter.
Sollte sich aber eine Überlastung des Organismus zeigen, muß ich die Menge reduzieren. Daher immer langsam steigern. Der Geschmack von DMSO ist süßlich und ein bisschen bitter. Wenn es mir in den hohen Mengen nicht mehr schmeckt und unangenehm ist, vermische ich es nur mit einer Menge Saft, die ich brauche, damit es angenehm schmeckt.
Variante 6: Bei Kehlkopfproblemen
DMSO aus der Flasche an den Kehlkopf bzw. die Mandeln spritzen und dort wirken lassen. Evtl. Reste im Rachenraum langsam dort vorbeilaufen lassen. Kann auch zur Entstörung der Mandeln eingesetzt werden.
Ich teste mich immer langsam an die Menge heran. Geht es mir gut, kann ich weiter steigern.
Geht es mir nicht mehr gut (Kopfschmerzen oder Durchfall mit unverdauten Nahrungsresten) senke ich die Menge.
Es gibt sehr viele Kombinationsmöglichkeiten…
DMSO schmeckt unverdünnt süßlich/bitter. In der Mischung mit Wasser wird es zunehmend bitterer.  Daher mische ich es so, wie es sich angenehm trinken läßt. Ggf. spüle ich nochmal mit etwas Saft oder Wasser nach oder trinke es gleich in Saft.
Die Gesamtgrenze von täglich 1 g pro Kilogramm Körpergewicht überschreite ich jedoch nicht.
Bei Tieren sollte man 0,5g pro KG Körpergewicht nicht überschreiten.
Diese Grenzen ist jedoch nur eine fiktive theoretische. Meist benötige ich jedoch auch gar nicht soviel.
Vermutlich ist der biologischer Schwefel (MSM) im molekularen Verband des DMSO mit für die enormen Erfolge ausschlaggebend. Umfassend gesagt, führt DMSO zu einer effektiven Regeneration mit einem raschen Ausgleich, sozusagen als natürliche Reparatur. DMSO hilft also die Zellen zu regenerieren.
Spritzen, Infusionen:
Sollten nur von Heilpraktikern, Ärzten, und erfahrenen Therapeuten vorgenommen werden. Sie können bei sehr schwerwiegenden Problemen helfen.
Äußerliche Anwendung:
Mit einem Sprayer die Haut besprühen. Dabei nutze ich eine Mischung, die ich gut auf der entsprechenden Hautstelle vertragen kann. Ich beginne mit 30 % und steigere mich. Dabei achte ich darauf, daß die Haut nicht zu stark brennt, juckt oder sich rötet. Es muß angenehm bleiben.
Mit einem Pinsel oder einem Finger die Haut leicht mit DMSO befeuchten. Möglichst vollständig einziehen lassen (15-20 Minuten). Sollte man es eiliger haben, den Rest mit einem Küchentuch, ohne schemische Zusätze, abtupfen. Ich nehme mir aber immer genug Zeit für mich.
NOTFALL: Möchte ich DMSO für den Notfall bei mir führen, empfiehlt sich im Winter, bzw. unter 18,5 Grad C eine 70 %tige Mischung, da es ja sonst kristallisiert und nicht verwendbar ist.
Was vermag DMSO?
Generelle Anwendungen
In der medizinischen sowie pharmazeutischen Literatur, wird über dieses Arzneimittel berichtet, dass es über die weiteste Bandbreite und größte Anzahl von therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten verfügt, die keine andere einzelne Chemikalie je aufwies.
DMSO weist in etwa 40 pharmakologische Eigenschaften auf, die vorteilhaft sind:
* in der Prävention,
* der symptomatischen Linderung,
* oder der pathologischen Aufhebung von menschlichen organischen Krankheiten.
Nachfolgend werden die 16 wichtigsten therapeutischen Eigenschaften aufgezählt:
1. Blockiert Schmerz (Unterbrechen der Übertragung in den kleinen c-Fasern).
2. entzündungshemmend
3. bakteriostatisch, fungizid, sowie virostatisch
4. transportiert vielzählige Pharmazeutika durch die Membrane
5. reduziert die Häufigkeit von Plättchenthromben in den Blutgefäßen
6. hat einen spezifischen Effekt auf die kardinale Kontraktilität (Fähigkeit des Herzens sich zusammenzuziehen) durch die Hemmung von Calcium, um die Arbeitsbelastung des Herzens zu reduzieren.
7. wirkt wie ein Beruhigungsmittel, sogar, wenn es einfach auf die Haut aufgerieben wird.
8. verbessert antifungale (pilzabtötende) sowie antibakterielle Mittel, wenn sie mit ihm kombiniert werden
9. Es ist ein Vasodilator (erweitert die Blutgefäße), wahrscheinlich zusammenhängend mit der Histaminausschüttung in den Zellen und durch Prostaglandin-Hemmung
10. hemmt die Freisetzung von Cholinesterase (Enzyme, die Cholin-Ester spalten )
11. neigt dazu Kollagen aufzuweichen, durch seinen besonderen Vernetzungseffekt
12. fängt das freie Hydroylradikal
13. stimuliert verschiedene Typen von Immunität
14. ist ein potentes Diuretikum (ein Wirkstoff, der eine Ausschwemmung von Wasser aus dem menschlichen oder tierischen Körper durch die Niere bewirkt), speziell wenn es intravenös verabreicht wird
15. treibt die Interferon Bildung im Körper an
16. stimuliert das Heilen von Wunden
Das sind fast unendliche Möglichkeiten, wie dieser Stoff mir helfen kann.
Ich vergessen jedoch nicht die Ursachen, die eine Krankheit oder ein Symptom ausgelöst haben. Auch diese müssen ganzheitlich angegangen werden, damit nicht nur das Symptom verdrängt und behandelt wird.
Ich lasse mir nie einreden, daß eine chronische Krankheit unheilbar sei, denn Gedanken sind so stark, daß sie das Gedachte auch auslösen können. Das trifft auf das positive, wie leider auch das negative zu.
Nach dem Motto: „Was wir glauben, werden wir erleben“. „Wir erschaffen uns unsere Welt durch
unsere Gedanken“. „Die Gedanken gehen allem voraus“.
Jedes Symptom ist eine Nachricht und ein Hinweis. In diesem Sinne ist zu überlegen, was mir meine Störung mir eigentlich sagen will. Wo liegt die eigentliche Ursache? Eine ganzheitliche Heilung kann aus verschieden Ebenen angegangen werden. Oft erfordert es jedoch die Aufmerksamkeit und „be-handlung“ also das Hand anlegen auf alle Ebenen.
Eben Körper, Geist und Seele.
SICHERHEITSHINWEISE:
DMSO-Dämpfe nicht einatmen, auch nicht in selbst gemischtem DMSO Spray.
Bei intravenöse Gabe oder hoher Dosierung können vorübergehend Kopfschmerzen auftreten. Dann ist ein bisschen mehr in Gang gekommen, als der Körper es sofort bearbeiten kann. Ggf. CDH äußerlich auf den Kopf sprayen. Dies kann mehrfach wiederholt werden.
Toxizität oder eine karzinogene (tumorbildende) Wirkung ließ sich durch DMSO übrigens nicht nachweisen.
Wegen der hohe Durchdringungskraft ist darauf genau zu achten, daß keine Verunreinigungen mit
DMSO in den Körper hineingelangen. Diese könnten die Leber und andere Organe schädigen.
Es gibt offenbar keinerlei bekannte Kontraindikationen, schreibt Dr. Morton Walker. Es gibt von
ihm ein kostenloses Ebook im Internet.
Bei äußerlicher Anwendung können aufgrund der kapillarerweiternden Eigenschaft von DMSO
vorübergehend lokale Hautrötungen auftreten, die sehr individuell ausfallen können.
Unter 18 Grad Celsius kristallisiert DMSO. Das liegt am so genannten „Schmelzpunkt“. Bei Erwärmen über 22 Grad verflüssigt es sich wieder. Man sollte DMSO allerdings nicht zu stark erwärmen und auf keinen Fall kochen.
Beim Hinzufügen von Wasser erwärmt sich DMSO vorübergehend. Das ist eine normale chemische Reaktion.
Verdünnungen stelle ich möglichst mit reinem Umkehrosmosewasser, destilliertem Wasser, oder mineralarmen Atheser Quellwasser, her.
quelle: sebastians-info.com

DMSO – ein verkanntes Wundermittel ?

Als ein Nebenprodukt der Zellstoffherstellung hat Dimethylsulfoxid oder kurz DMSO es weit gebracht: Was als organisches Lösungsmittel begann, ist inzwischen weitestgehend als vielseitiges Therapeutikum akzeptiert.

Doch dieser Aufstieg ging nicht unbeschwert vonstatten, und nach einer schweren Krise, die es in den 1960er Jahren durchlebte, ist die Kontroverse um das schmerz- und entzündungshemmende Mittel DMSO nie ganz abgeebbt.

DMSO – ein vielseitig einsetzbares Therapeutikum

Dimethylsulfoxid (DMSO) hat gerade erst, im Jahr 2006, seinen 140. Geburtstag gefeiert. 1866 wurde der Stoff mit der chemischen Formel (CH3)2SO erstmals von dem russischen Wissenschaftler Alexander Saytzeff synthetisiert, der seine Entdeckung 1867 in einem deutschen Chemiejournal veröffentlichte. Doch erst knapp hundert Jahre später, im Jahr 1961, wurde der therapeutische Nutzen des Mittels erkannt. Eigentlich war Dr. Stanley Jacob von der Oregon Health Sciences University auf der Suche nach einem geeigneten Konservierungsmittel für zur Transplantation vorgesehene Organe, als er eines Tages entdeckte, dass diese klare, faulig und leicht nach Knoblauch riechende Flüssigkeit sehr schnell und tief in die menschliche Haut eindringt. Jacob begann zu experimentieren – und fand bald heraus, dass er es mit einem vielseitigen Wirkstoff zu tun zu haben schien.[1]

Die therapeutische Bandbreite von DMSO ist in der Tat groß. So neutralisiert der Stoff beispielsweise Hydroxylradikale, eine der am häufigsten vorkommenden Gruppe von zellschädigenden Freien Radikalen. DMSO verbindet sich mit den Hydroxylradikalen und bildet mit ihnen einen chemischen Komplex, der von den Nieren ausgeschieden werden kann. Auch andere Freie Radikale bindet der Stoff auf diese Weise.[2] Zudem erhöht DMSO die Permeabilität der Zellmembranen und erleichtert es der Zelle so, sich von Giftstoffen zu befreien.

Selbst allergische Reaktionen können mit Hilfe von DMSO gemildert werden, was wiederum das Immunsystem entlastet.

DMSO zeigt zudem Wirkung[3] bei 

  • Sklerodermie
  • Verbrennungen
  • Entzündungs- und Schmerzzuständen
  • Arthritis und rheumatoider Arthritis
  • Nasennebenhöhleninfektionen
  • interstitieller Cystitis (chronische Blasenentzündung)
  • Herpes und Gürtelrose
  • Multipler Sklerose
  • systemischem Lupus erythematodes (Schmetterlingsflechte, seltene Autoimmunerkrankung)
  • Sarkoidose (systemische Erkrankung des Bindegewebes mit Granulombildung)
  • Thyroiditis (eine Entzündung der Schilddrüse)
  • Colitis ulcerosa (chronisch-entzündliche Darmerkrankung)
  • Lepra
  • Krebs
  • und anderen Krankheitszuständen

 

Stopp für DMSO durch amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA

Nach der anfänglichen Euphorie, ein vermeintliches Wundermittel in Händen zu halten, kam 1965 das vorläufige Aus für DMSO – die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) sprach ein Verbot aus, weil hohe Dosen DMSO bei Kaninchen, Hunden und Schweinen zu Kurzsichtigkeit geführt hatten; andere Nebenwirkungen konnten nicht festgestellt werden.

Den „Run […] an den Arzneimittelvorschriften vorbei“, wie es der Journalist Peter Jennrich in einem Zeit-Artikel vom 6. September 1974 ausdrückte, stoppte das Ergebnis der Tierversuche allerdings nicht – mindestens 100.000 Amerikaner, so vermutet Jennrich, hätten zwischen 1961 und 1974 bereits eine Behandlung mit DMSO in Eigenregie durchgeführt.[4] Später stellte sich heraus, dass die Nebenwirkung Kurzsichtigkeit auf die drei betroffenen Tierarten beschränkt ist; andere Spezies, auch der Mensch, sind nicht betroffen.[5]

Zahlreiche Studien sind durchgeführt worden, doch die ultimative Anerkennung derWirksamkeit von DMSO mittels einer Doppelblindstudie, wie die amerikanische FDA sie fordert, ist so gut wie ausgeschlossen – der strenge Geruch des Mittels, der unabhängig von der verwendeten Menge auftritt, verrät seine Identität sofort.[6]

Das Grundproblem, das die FDA mit DMSO zu haben scheint, ist, dass es zu schön klingt, um wahr zu sein. Dr. Jacob glaubt, dass der Ruf, ein Wundermittel zu sein, DMSO geschadet habe und die FDA sich im Hinblick auf das Mittel noch immer von diesem Ruf beeinflussen lasse. Immerhin erfolgte 1978 die Genehmigung durch die FDA, DMSO für die Therapie von interstitieller Cystitis, einer schmerzhaften Harnblasenentzündung, zu verwenden. Allein hierfür dürfen amerikanische Ärzte das Mittel verschreiben – alle anderen Anwendungen verstoßen gegen geltendes Recht. Die Kontroverse hielt und hält sich weiterhin hartnäckig und spaltet die Medizin: DMSO – sinnloses Teufelswerk oder nutzbringender Segen?

 

DMSO gegen Schmerzen, Entzündungen und zur Wundheilung

Vieles deutet auf Zweiteres hin. Dr. Richard D. Brobyn vom Medical Center in Bainbridge Island, Washington, schreibt:

„[DMSO] ist eines der am meisten untersuchten und trotzdem noch wenig verstandenen pharmazeutischen Produkte unserer Zeit. Weltweit sind ca. 11.000 wissenschaftliche Artikel über medizinische Anwendungen und mehr als 40.000 Artikel über die chemischen Eigenschaften publiziert worden. In 125 Ländern wie [den] USA, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Japan u. a. werden durch Ärzte Indikationen für die Anwendung z. B. gegen Schmerzen, Entzündungen, Sklerodermie und Arthritiden sowie weitere Erkrankungen beschrieben.“ [7]

Unter den pharmakologischen Eigenschaften von DMSO führt er u. a. auf:
Durchdringen biologischer Membranen und Transport anderer Moleküle durch diese Membranen, Entzündungshemmung, vorübergehende Blockierung schmerzleitender Nerven, Wachstumshemmung für Bakterien, entwässernde Wirkung, Verstärkung bestimmter Arzneien, Cholinesterase-Hemmung, unspezifische Förderung der Resistenz gegen Infektionen, Blutgefäßerweiterung, Muskelentspannung, Förderung der Zellfunktion, Hemmung der Verklumpung durch Blutplättchen, schützende Eigenschaften für biologische Gewebe bei Bestrahlung oder Frost sowie Gewebeschutz bei Durchblutungsstörungen.[8]

Eine besondere Wirksamkeit schreibt Brobyn dem Mittel im Hinblick auf Entzündungen zu. Hier nämlich zeigt sich die antioxidative Eigenschaft des DMSO als vorteilhaft – es wirkt sozusagen als „Radikalfänger“ im Entzündungsherd. Nach Aspirin, so schreibt Brodyn, war „DMSO das erste nichtsteroidale Antiphlogistikum, das sogar intravenös verabreicht werden konnte“. Und weiter:

„P. Gorog et al. demonstrierten bereits 1968, dass bei an induzierter chronischer Polyarthritis leidenden Ratten ein entzündungshemmender Effekt auftrat. Äußerlich auf die Gelenke aufgetragenes DMSO zeigte bei diesen Versuchen eine potente Entzündungshemmung. Diese Autoren haben später einen ähnlichen Effekt mit 70-prozentigem DMSO bei Kontaktdermatitis, allergischen Ekzemen und induzierten Kalzifikationen der Haut von Ratten beschrieben. All diese experimentellen Entzündungen konnten signifikant unterdrückt werden.“ [9]

Auch der ehemalige amerikanische Podologe Dr. Morton Walker, der heute als medizinischer Journalist und Autor tätig ist, weist DMSO in seinem Buch „DMSO – Nature’s Healer“ eine Vielzahl an positiven gesundheitlichen Eigenschaften zu. Dazu zählen unter anderem eine entzündungshemmende, gefäßerweiternde, bakteriostatische, fungistatische und virostatische Wirkung, die Beseitigung von Schmerzzuständen, die Bindung Freier Radikaler, die Anregung des Immunsystems und die Förderung der Wundheilung.[10] Ja, selbst gegen Röntgenstrahlung scheint das Mittel zu schützen.[11] Zudem legt Walker dar, wie DMSO durch seine Eigenschaft, Zellmembranen zu durchdringen, die Wirkung verschiedener Medikamente verstärken kann, zum Beispiel die von Penicillin und Cortison.

 

DMSO – erstaunliche Erfolge bei „hoffnungslosen“ Fällen

In seinem Buch führt Walker zudem eine Reihe von Fallbeispielen an, wie das der 65-jährigen Anna Goldeman, die sich im Health Center in Auburndale, Florida, wegen derSchleimbeutelentzündung in ihrer rechten Schulter behandeln ließ. Doch nicht nur dieEntzündung besserte sich dramatisch, auch der Phantomschmerz verschwand, der die Patientin nach der Amputation des linken Beins gequält hatte. Die behandelnde Ärztin und Leiterin der Klinik Dr. Lorae Avery gibt an, dass die Patientin auch zehn Jahre nach der Behandlung dank DMSO nach wie vor symptomfrei sei.[12]

Noch dramatischer ist vielleicht der Erfolg, den Lillie Forister aus Artesia, New Mexico, zu berichten hat. Im Alter von 25 Jahren erkrankte sie an Sklerodermie, und im Verlauf der Erkrankung mussten ihr mehrere Zehen amputiert werden. 19 Jahre lang litt sie trotz Medikamenten permanent unter starken Schmerzen. Im Juli 1979 suchte sie Dr. Jacob auf. Schon nach einer Woche Behandlung mit DMSO war der Schmerz deutlich abgeklungen, und vier Monate später spürte sie ihn kaum noch. Weitere Amputationen waren nicht mehr nötig.[13]

Auch gegen Bakterien zeigt DMSO Wirkung, indem es diese direkt im Wachstum hemmt oder sensibel für andere Medikamente macht, also ihre Resistenz mindert. Brobyn bezieht sich u. a. auf eine Studie, die bereits vor der Entdeckung von DMSO durch Jacobs begann:

„H. Basch et al. beschrieben von 1953 bis 1968 einen markanten hemmenden Effekt auf eine Vielzahl von Bakterien und Pilzen in Konzentrationen von 30 bis 50 Prozent. In 80-prozentiger Konzentration werden einige Viren inaktiviert: RNA-Viren: Influenza A, Influenza A2, Newcastle disease virus, Semliki Forest virus sowie DNA-Viren.

Daneben ist aufgefallen, dass DMSO die Resistenz der Bakterien gegen Antibiotika für den Menschen positiv beeinflussen kann. Pottz et al. haben 1966 nachgewiesen, dass die Sensibilität von Tuberkel um den Faktor 200 gesteigert werden kann, indem die Keime mit 0,5 bis fünf Prozent DMSO vorbehandelt waren.“ [14]

Auch bei der Reduktion von Narbengewebe und der Behandlung rheumatischer Erkrankungen wurden gute Erfolge erzielt, so beispielsweise durch das Forschungsprojekt„Topische Anwendung von DMSO bei Narben und bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis der MHH Hannover/Annastift, Ambulantes Operations-Zentrum (AOZ)“ unter der medizinischen Leitung von Dr. Jörg Carls, in Zusammenarbeit mit der Akademie für Handrehabilitation Bad Pyrmont. Narbengewebe bildete sich sichtbar zurück, und Schwellungen klangen drastisch ab.[15]

 

DMSO wirkt bei akuten Schmerzen „praktisch sofort“

Insbesondere die schmerzstillende Wirkung von DMSO setzt laut Dr. Stanley Jacob „praktisch sofort“ ein – zumindest bei akuten Schmerzzuständen; bei chronischen kann die Behandlungsdauer seinen Aussagen zufolge bis zu sechs Wochen betragen.[16] Dabei sieht er DMSO weniger als Medikament denn als „therapeutisches Prinzip“, als ein „neues Prinzip innerhalb der Medizin“, das nach dem Antibiotikum- und dem Cortison-Prinzip eine neue Phase in der Behandlungstherapie einläute.[17]

Wie schnell DMSO tatsächlich wirkt, erlebten Stanley W. Jacob und Edward E. Rosenbaum, als sie sieben Testpatienten in Portland, Oregon, mit dem Mittel behandelten. Alle sieben Personen litten unter einer Schleimbeutelentzündung im Schultergelenk, die „ihnen eine derart heftige Pein [verursachte], dass die Kranken sich ohne fremde Hilfe nicht einmal an- oder ausziehen konnten. Frühestens nach einer oder zwei Wochen war Linderung der Schmerzen zu erwarten“,[18] wie es in einem Spiegel-Artikel vom 5. Mai 1965 heißt. Doch es gab eine Überraschung:

„Die Ärzte rieben mit der Testsubstanz die Schultern der Patienten ein – und bereits nach Minutenkonnten sie eine verblüffende Wirkung beobachten. ,Nach 20 Minuten‘, so berichteten die Mediziner Edward E. Rosenbaum und Stanley W. Jacob, Professoren an der Universität von Oregon, ,waren alle sieben Patienten entweder vollständig oder fast vollständig frei von Schmerzen. Alle konnten das erkrankte Schultergelenk merklich freier bewegen als zuvor.‘“ [19]

Die entzündungshemmende Wirkung von DMSO wurde 1978 in einer Studie der Cleveland Clinic Foundation in Cleveland, Ohio, bestätigt, an der 213 Patienten mit entzündlichen urogenitalen Leiden teilnahmen. Bei einem Großteil der Patienten konnte dank DMSO eine signifikante Verbesserung des Zustands nachgewiesen werden.[20]

Insbesondere die schmerzstillende Eigenschaft ist kennzeichnend für DMSO. Laborstudien wiesen nach, dass DMSO den Schmerz durch eine „Nervenblockade schmerzleitender, peripherer C-Fasern unterdrückt“. Dadurch verschwindet der Schmerz rasch und für bis zu sechs Stunden.[21]

 

DMSO „sicherer als Aspirin“

Vom 21. November 1967 bis zum 20. Februar 1968 wurde unter der Leitung von Richard Charles Lebo, MD, im State Prison Hospital in Vacaville, Kalifornien, eine Langzeitstudie durchgeführt, die Aufschluss über die allgemeine Toxizität von DMSO geben sollte. Die Versuchsteilnehmer erhielten ein 80-prozentiges DMSO-Gel, das auf die Haut aufgetragen wurde, und zwar in einer weitaus höheren Dosierung als der üblichen. Brobyn fasst das Ergebnis der Studie zusammen:

„Es wurde eine extensive toxikologische Studie mit drei- bis 30-fach höheren Dosen als für den normalen medizinischen Gebrauch durchgeführt. […] DMSO stellte sich unter den Bedingungen dieser speziellen Studie als sehr sicher dar.“ [22]

Auch Robert Herschler, Mitentdecker der pharmazeutischen Wirkung von DMSO, beschreibt die Toxizität von DMSO als „sehr gering“. DMSO sei „sicherer als Aspirin“, sagt er. Dass die FDA keine uneingeschränkte Erlaubnis für das Mittel erteilt, liegt seiner Ansicht nach daran, dass die Behörde mit einem Mittel wie DMSO schlicht überfordert sei. Er zitiert Francis Kelsey von der FDA mit den Worten, man habe „weder genügend Budget noch Mitarbeiter“, um einem Mittel wie DMSO begegnen zu können.

Mindestens 100.000 Patientenberichte liegen der FDA Herschler zufolge vor, die bei Auswertung belegen würden, dass eine Zulassung gar nicht verweigert werden könne.[23] J. Richard Crout von der FDA verteidigt das Vorgehen der Behörde damit, dass DMSO nicht genügend Aufmerksamkeit in der Fachwelt erregt habe, um die „disziplinierte, kontrollierte Art von Auswertung zu durchlaufen, die alle Medikamente durchlaufen müssen“.[24]

Dass die Pharmaindustrie kein großes Interesse an dem Stoff zeigt, lässt sich leicht erklären. Von Bedeutung ist einerseits sicherlich die breite Palette an Leiden, gegen die DMSO Wirkung zeigt – das Mittel stünde somit in Konkurrenz zu vielen firmeninternen Produkten.[25] Zum anderen lässt sich auf DMSO, das nicht nur im pharmakologischen, sondern auch im industriellen Bereich zur Anwendung kommt, kein Patent erlangen – auch das ist aus marktstrategischer Sicht kein attraktiver Aspekt. Viele Konzerne weisen verteidigend darauf hin, dass es hinreichend Stoffe mit derselben Wirkung wie DMSO gebe. Terry Bristol, PhD, und Vorsitzender des Institute for Science, Engineering and Public Policy in Portland, Oregon, der Stanley Jacob bei dessen Studien zur Seite stand, sieht die Vorteile dennoch beim DMSO:

DMSO ist weit weniger toxisch als andere Stoffe und hat auch weniger Nebenwirkungen.“[26]

Laut therapeutischem Index ist DMSO tatsächlich sieben Mal sicherer als Aspirin.[27] Die einzigen, bislang beobachteten Nebenwirkungen sind ein knoblauchartiger Geruch und Hautreizungen, die individuell ausfallen, laut Walker auf die Austrocknung der Haut zurückzuführen sind und meist nach mehrmaliger Anwendung von DMSO abklingen. Allerdings sollten DMSO-Dämpfe nicht eingeatmet werden.[28] Die intravenöse Gabe von DMSO kann vorübergehend zu Kopfschmerzen führen.[29] Toxizität oder eine karzinogene Wirkung konnten nicht nachgewiesen werden.

 

DMSO-Behandlung ist unkompliziert und vielseitig

DMSO kann laut Dr. Morton Walker äußerlich aufgetragen, innerlich durch Spritzen oder Tropfer verabreicht oder aber oral eingenommen werden.[30] Wichtig ist Walker zufolge dabei, dass das verwendete DMSO Pharma- bzw. Lebensmittelqualität besitzt, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten. Durch die hohe Durchdringungskraft des Mittels geraten ansonsten auch Verunreinigungen im DMSO ungehindert in den menschlichen Körper und können die Leber und andere Organe schädigen.[31] Über die Haut verabreicht ist die höchste Konzentration im Blutserum nach vier bis acht Stunden erreicht, oral für gewöhnlich nach vier Stunden. Nach 120 Stunden ist zumeist kein DMSO mehr nachweisbar.[32]

 

DMSO in Deutschland

Als „demontiertes Wunder“ wird DMSO in einem Spiegel-Artikel vom 24. November 1965 bezeichnet, kurz nachdem die amerikanische FDA das Mittel in den USA ausgebremst hatte.[33] Man verglich es gar mit dem Contergan-Skandal vier Jahre zuvor, der immer noch seine Schatten warf. Grund war die bereits erwähnte Schädigung der Augenlinse in Tierversuchen mit DMSO. Vorangegangen war der „Demontierung eines Wunders“ die Jagd deutscherPharmakonzerne nach einer aussichtsreichen Beute. In dem Spiegel-Artikel heißt es:

„Fünf Firmen beteiligten sich an dem Run auf das Wunder: Schering AG (Berlin), Squibb / von Heyden AG (München), Mack (Illertissen), Sharp & Dohme GmbH (München) und – allen misslichen Erfahrungen zum Trotz – auch die Contergan-Herstellerfirma Grünenthal.

Die deutschen Pharma-Fabrikanten hatten nur wenig Forschungsergebnisse vorzuweisen, als sie beim Bundesgesundheitsamt die Registrierung ihrer Präparate beantragten; sie verwiesen auf die amerikanischen Testreihen. Ende August [1965] wurden die Medikamente amtlich zugelassen.“ [34]

Im November 1965, nach dem Aufschrei der FDA in den USA, war der kurze Ruhm von DMSO auf dem deutschen Markt erst einmal Geschichte:

„Die Medikamenten-Großhändler stoppten auf Anweisung der Hersteller die Auslieferung der DMSO-Präparate.“ [35]

Als vorschnell wurde die schnelle Markteinführung beunkt; plötzlich sprach niemand mehr über den pharmazeutischen Nutzen.

Als sich herausstellte, dass die Schädigung der Augenlinse, die als Nebenwirkung von DMSO bei Tierversuchen beobachtet worden war, nicht auf den Menschen zutraf, entspannte sich die Situation für DMSO auch im deutschsprachigen Raum wieder. Schon 1966 wurde dem Mittel auf einem DMSO-Symposium in Wien bescheinigt, dass es sich „zumindest zur Behandlung traumatologischer Erkrankungen in der Unfall- und Sportmedizin, zur Behandlung oberflächlich gelegener Entzündungen und bei Entzündungen oberflächlich gelegener Hautvenen [eigne]. Auch in der Therapie chronischer Erkrankungen wie Bandscheibenveränderungen und degenerativen Gelenkerkrankungen billigten die Wissenschaftler dem Oxid eine unterstützende Funktion zu.“ [36]

Die Wiedereinführung von DMSO als Wirkstoff auf dem deutschen Markt erfolgte im Jahr 1982 mit Dolobene Gel, einer Sportsalbe des Pharmaunternehmens Merckle. Das Gel enthält einen DMSO-Anteil von 15 Prozent und ist damit vergleichsweise niedrig dosiert. „Wir sind derzeit unseres Wissens nach die Einzigen“, sagt Dr. Christine Steinhauser, Medical Information Manager Orthopedics beim Pharma-Unternehmen Merckle Recordati GmbH, „die DMSO in Deutschland als Wirkstoff in einem Arzneimittel gegen Muskel- und Gelenkerkrankungen verwenden. Virunguent Salbe [von Hermal; Anm. d. Aut.] gegen Herpes labialis enthält ebenfalls DMSO 0,18 g auf 10 g Salbe. Verrumal Lösung [ebenfalls von Hermal], ein Warzenmittel, enthält als Hilfsstoff DMSO 8 g auf 100 g Lösung.“ [37]

Das im Gegensatz zu Dolobene Gel höher konzentrierte Medikament Paravac, eine DMSO-Emulsion, ist derzeit in der Testphase und noch nicht zugelassen, kann aber als Rezeptarznei bereits jetzt vom Arzt verschrieben werden. Es kommt u. a. in derKarzinomtherapie zum Einsatz. [38]

 

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Medizinische und pharmazeutische Forschungen lassen immer wieder erkennen, dass DMSO die größte Anzahl und Bandbreite von Wirkungen zu bieten hat, die jemals für ein einzelnes Mittel nachgewiesen werden konnten. Über einen Zeitraum von wenigstens sechzig Jahren sind dazu mehr als vierzigtausend Fachartikel erschienen, die der breiten Öffentlichkeit zumeist völlig unbekannt sind oder sogar bewusst zurückgehalten wurden.

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Artikel von Nina Hawranke

nina_hawranke_web.200.0Nina Hawranke ist Jahrgang 1976 und studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Literaturübersetzen. Im Jahr 2004 erhielt sie für den besten Abschluss in ihrem Studiengang den Preis des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer. Seit 2003 ist sie als freie Übersetzerin für verschiedene Verlage tätig. Von Juni 2006 bis Oktober 2007 arbeitete sie in der Redaktion einer Lokalzeitung, und seit 2007 ist sie neben ihrer Hauptbeschäftigung, dem Übersetzen, auch als freie Journalistin und Kolumnistin tätig. Sie ist per Email unter n.hawranke [at] web.de zu erreichen.

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Endnoten:

  1. Muir, Maya: „DMSO: Many Uses, Much Controversy“ in Alternative and Complementary Therapies, Jul/Aug 1996, S. 230-5
  2. Walker, Dr. Morton: „DMSO – Nature’s Healer“ (New York: Avery, 1993), S. 38
  3. Ebd., S. 35ff.
  4. Jennrich, Peter: „DMSO zu Unrecht verdächtigt?“ in Die Zeit, 06.09.1974; www.zeit.de/1974/37/DMSO-zu-Unrecht-verdaechtigt
  5. Ebd.
  6. Muir: „DMSO: Many Uses“
  7. www.akademie-fuer-handrehabilitation.de/downloads/dmso.pdf
  8. Ebd.
  9. Ebd.
  10. Walker: „DMSO – Nature’s Healer“, S. 50
  11. Ebd., S. 53
  12. Ebd., S. 2f.
  13. Ebd., S. 225
  14. http://www.akademie-fuer-handrehabilitation.de/downloads/dmso.pdf
  15. www.akademie-fuer-handrehabilitation.de/downloads/zwischenergebnissedesforschungsprojektesdmso.pdf, Stand Mai 2005
  16. Muir: „DMSO: Many Uses“
  17. Walker: „DMSO – Nature’s Healer“, S. 31
  18. http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=46272532&top=SPIEGEL
  19. Ebd.
  20. Shirley, S. W.; Stewart, B. H. und Mirelman, S.: „Dimethyl sulfoxide in treatment of inflammatory genitourinary disorders“ in Urology, 1978, 11:215-220
  21. www.akademie-fuer-handrehabilitation.de/downloads/dmso.pdf
  22. Ebd.
  23. Walker: „DMSO – Nature’s Healer“, S. 73
  24. Ebd., S. 74
  25. Muir: „DMSO: Many Uses“
  26. Ebd.
  27. Walker: „DMSO – Nature’s Healer“, S. 75
  28. Ebd.
  29. Muir: „DMSO: Many Uses“
  30. Walker: „DMSO – Nature’s Healer“, S. 45f.
  31. Ebd.
  32. Ebd., S. 41
  33. http://tinyurl.com/mspl36
  34. Ebd.
  35. Ebd.
  36. www.zeit.de/1974/37/DMSO-zu-Unrecht-verdaechtigt
  37. Email an die Autorin vom 2. Juli 2009
  38. www.dr-peterklose.de/downloads/kongress_komplementaermed.pdf
    [Quelle: nexus-magazin.de]

Original Quelle des Beitrags: http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/dmso-ein-verkanntes-wundermittel

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